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Unsere Petition war erfolgreich -

Das bayerische Kultusministerium hat soeben bekannt gegeben, dass die Notenbekanntgabe am Freitag, den 2. Juni stattfinden wird!

 

AUF EIN FAIRES ABI 2017!

/cs





Was möchten wir erreichen?

Wir möchten, dass die Bekanntgabe der Abiturprüfungsnoten in Bayern am üblichen Termin stattfindet: Dem Freitag in der zweiten Kolloqiumswoche. (2. Juni 2017). Aktuell möchte das bayerische Kultusministerium die Noten am 19. Juni - einen Tag vor einem möglichen Beginn der Nachprüfungen - durch die Schulen bekanntgeben lassen.

Wieso möchten wir einen früheren termin?

Wir möchten, dass der Termin früher stattfindet, da durch unerklärliche Gründen uns zuvor schon eine Woche Vorbereitungszeit vor den Kolloquien genommen wird (eine anstelle zweier Wochen zwischen den schriftlichen Prüfungen und den Kolloquien) und uns bei dem späten Termin der Notenbekanntgabe auch u.U. noch Vorbereitungszeit für die Nachprüfungen genommen wird. Außerdem müssen so viele unserer Mitschülerinnen und Mitschüler ihre Pfingstferien mit der Angst verbringen, ihre Prüfung nicht bestanden zu haben und können keine ruhige Zeit mit Gewissheit oder eine effiziente und effektive Vorbereitung auf die Nachprüfung starten. Eine der beiden Benachteiligungen aus verfrühtem Kolloquium und ungünstigen Termin der Notenbekanntgabe haben bereits eine Minderheit der Abiturjahrgänge mitmachen müssen - beide sind aber selten und kaum zu begründen.

Unsere Ausführliche Begründung

Das bayerische Abitur ist nach wie vor eines der anspruchsvollsten in Deutschland. Besonders durch die Umstellung auf das G8 und damit auf das 5-Fächer-Abitur nahm der Stress während der Abiturprüfungen drastisch zu. Eine typische Prüfung sieht dabei wie folgt aus: Zwei Wochen schriftliches Abitur mit insgesamt drei Prüfungen und im Anschluss, nach zwei Wochen Pause, finden die regulären mündlichen Prüfungen statt (Kolloquien). Im Anschluss an die Kolloquien haben die Schüler immer ihre Noten aus den Prüfungen erfahren und konnten somit beruhigt ins Wochenende gehen (bei uns wären es sogar die angrenzenden Pfingstferien) oder eben das Wochenende zum Lernen nutzen. Aus unerklärlichen Gründen – sie werden mit unglücklicher Lage des Pfingstfestes erklärt – wurde uns nun eine Woche zwischen den schriftlichen und mündlichen Prüfungen geklaut und ein immanenter Nachteil gegenüber früheren Abiturjahrgängen zugemutet, diesen gab es früher auch bereits, jedoch war dann i.d.R. zumindest die Notenbekanntgabe in der zweiten Kolloqiumswoche. Bei uns treffen nun beide Benachteiligungen aufeinander - ein höchst seltsames Ereignis, das wir so nicht hinnehmen wollen. Das hat zur Folge, dass zum einen die Pfingstferien für Schüler mit nicht zufriedenstellenden Leistungen zu zwei Wochen der Angst und psychischen Heimsuchung mit Alpträumen wird und zum anderen den Schülern eine Möglichkeit genommen wird, ihr Abitur zu feiern. An vielen Schulen ist es Tradition, die bayerischen Bräuche aufleben zu lassen und mit Blasmusik und in Tracht von der Schule nach der Notenbekanntgabe durch die Stadt zu ziehen und anschließend eine entspannte Feier zu genießen. Dabei hat man bei dieser Feier die Gewissheit, wie viel man in den nachfolgenden Tagen bis zur Nachprüfung zu leisten hat und muss nicht bangen. Diese Tradition wird nun vollkommen zerstört und den Schülern wird zugemutet, sich in voraussichtlich kürzerer Zeit auf die mündlichen Nachprüfungen vorzubereiten. Dieser Stress, die Angst, das Aufheben von Traditionen sind vermeidbar und deshalb bitten wir das bayerische Kultusministerium, die Notenbekanntgabe auf den aus ungeschriebenen Gesetzen erkenntlichen Termin, den 2. Juni 2017 vorzuziehen.